Usambara Buschviper

Die sehr seltene Usambara- Buschviper ist eine kleine baumbewohnende Vipernart. Sie misst eine Länge von 35 bis 55 cm, die Männchen bleiben kleiner als die Weibchen. Ihr Aussehen ist so charakteristisch, dass sie mit keiner anderen Viper verwechselt werden kann. Der sehr breite, herzförmige Kopf setzt sich deutlich vom Hals ab. Sie hat grosse Augen. Über den Augen befinden sich ein bis drei hornartig aufgerichtete Schuppen. ( Die einzige baumbewohnende Viper, die diese Hörnchen aufweisst. ) Ihr Schuppenkleid ist stark gekielt. Mit diesen Schuppen sieht die Viper etwas struppig aus. Bei genauerer Betrachtung sehen die Schuppen wie kleine Blätter aus. Der lange Greifschwanz deutet auf die baumbewohnende Lebensweise hin. Sie ist in der Abenddämmerung und in der Nacht aktiv. Es gibt unheimlich viele verschiedene Farbvarianten: olivgrün, schwarz oder gelb/ schwarz, lackschwarz, braun, honiggelb, grau. Die Bauchseite kann zwischen dunkelorange und schwarz schwanken, gefleckt oder ungefleckt.

Verbreitung: Der Lebensraum dieser kleinen Schlange ist sehr begrenzt. Sie lebt in den Udzungwa-, Usambara- ( daher auch der Name ) und in den Uluguru- Bergen. In den Bergregenwäldern, oder im offenem Gelände fühlt sich diese Schlange wohl. Man findet sie am Erdboden, in Grasbüscheln, auf Baumstümpfen, Äste und Zweige niedriger Büsche, auf kleinen Bäumen.

Haltung/ Pflege: Die Usambara- Buschviper braucht ein geräumiges Regenwaldterrarium mit Kletterästen und dichtem Pflanzenbewuchs. Beleuchtungsdauer: 12 Stunden. Ich verwende 7 Watt full UV spectrum sunlight.

Luftfeuchtigkeit: Die relative Luftfeuchtigkeit sollte nicht zu hoch sein. Bei 70 % nach dem Sprühen, danach sollte das Terrarium vollständig abtrocknen können. Die Tiere sollten für ihr Wohlbefinden nur einmal in der Woche mit temperiertem Wasser besprüht werden.

Temperatur: Am Tage wird die Viper bei einer Temperatur von max. 24°C bei einer Nachttemperatur bei 18°C gepflegt.

Futter: In der Natur ernährt sich die Viper von Fröschen, Echsen und Geckos und nestjungen Vögeln. Gut eingewöhnte Jungtiere nehmen gern alle 7 Tage eine nackte Maus ( Eintagsmäuse ) an. Adulte Tiere werden alle 3- 4 Wochen mit einer Babyratte ( Speckmäuse ), oder mit einer noch nicht behaarten Maus gefüttert. Nicht öfter, sie neigen zu Leberverfettung- eine häufige Todesursache!                       

Winterruhe ( Hibernation ): Von 3 Monaten bei 10-15°C.

Gift: solenoglyph ( neurotoxisch/ hämorrhaisch ).

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Meine Gehörnten Buschvipern stammen aus Tansania.

 

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