Greifschwanz- Lanzenotter
Diese Lanzenotter hat einen schlanken muskulösen Körper, wie bei vielen baumbewohnenden Schlangen. Sie erreicht eine Länge von etwa 80cm, Männchen bleiben meisst kleiner. Die Farbenvielfalt ist bei dieser Schlange sehr gross: Von grün, oliv, schwarz, gelb, lachsfarben, gelbbraun, weiss, mehrfarbige mit Punkten, Flecken, Zickkackbänder, seltener gibt es rote Tiere. Zwei bis drei hörnchenartige Schuppen sind über dem Auge zu sehen. Bei frisch geborenen sind die Hörnchen noch heruntergebogen. Sie werden aber nach einiger Zeit aufgerichtet. Der Greifschwanz ist sehr gut ausgebildet, die Spitze ist oft heller pigmentiert und wird zum Anlocken von Beutetieren eingesetzt.
Verbreitung: Mittelamerika: Mexico bis Panama, Südamerika: Kolumbien, Ecuador, Venezuela. Gelbe Tiere sind nur auf der Karibikseite zu finden: Panama, Costa Rica und NicaraguaHaltung/ Pflege: Die Lanzenotter liebt ein grosses, dicht bepflanztes Regenwaldterrarium mit vielen Kletterästen. Beleuchtungsdauer: 12 Stunden mit 8 Watt full UV spectrum sunlight. Luftfeuchtigkeit: Die Tiere besprühe ich direkt mit temperiertem Wasser einmal in der Woche ein und lasse die Umgebung trocken. Wenn das Terrarium mit echten Pflanzen bepflanzt wird, braucht man nicht täglich sprühen, weil die Pflanzen ein optimales Klima schaffen.
Temperatur: Am Tage bei 27°C mit einem Temperaturabfall auf 23°C in der Nacht.
Futter: Kleine Echsen, Frösche und Mäuse. Zur Aufzucht eignen sich kleine Fische sehr gut, man kann sie später auf Mäuse umgewöhnen. Gut eingewöhnte adulte Schlangen nehmen alle zwei Wochen eine Maus von der Pinzette. Es ist darauf zu achten, dass diese Schlange aus ihrer Ruheposition und ohne Vorwarnung blitzschnell zubeissen kann. Schnell wie eine Lanze, daher auch der Name.
Lebenserwartung/ Geschlechtsreife: Sie erreichen ein Alter von etwa 14 Jahren und werden mit ca. 3 Jahren geschlechtsreif. Anmerkung bei Wildfängen: Bothriechis schlegelii hat ein sehr grosses Verbreitungsgebiet; in Costa Rica angenehm warme Temperaturen bis 30°, auch nachts teilweise um die 23°C, dann Südamerika; dort kommen auch die B.schlegeliis in Höhenlagen bis 2500 NN vor. Dort herrschen Tagestemperaturen von 20- 25°C und in der Nacht fallen die Werte schon mal auf 12°C! Daher sollte man bei Wildfängen genau wissen, ob die Tiere aus dem Hochland stammen oder nicht- das kann bei diesen Temperturunterschieden Probleme machen! In Gefangenschaft nachgezüchtete Tiere sind nicht betroffen, daher sind sie den Wildfängen vorzuziehen.
Gift: solenoglyph ( hämorrhaisch/ neurotoxisch ).



Meine Lanzenottern stammen aus Costa Rica

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